Fachtagung: „Lebenslauf, soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheit“

Zeit und Ort:

28. und 29. Mai 2015
Universität Rostock
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Johann Heinrich von Thünen Haus
Ulmenstraße 69, Hörsaal 224

Gemeinsame Tagung der Sektionen "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse" (DGS), "Medizin- und Gesundhaitssoziologie" (DGS), "Soziologische Netzwerkforschung" (DGS) und der AG "Medizinsoziologische Theorien" (DGMS).

Tagungsprogramm

Donnerstag, den 28. Mai 2015

Ab 9.30 Uhr: Anmeldung

10 Uhr : Begrüßung durch die lokalen Organisatoren: Peter A. Berger und Andreas Klärner

 

10.15 – 11.00 Siegfried Geyer
(Medizinische Hochschule Hannover)
Soziale Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit – wie gehen sie unter die Haut?

 

11.00 – 11.30 Kaffeepause 1

11.30 – 13.30 Session 1: Ungleichheit, Erwerbsarbeit und Gesundheit
11.30 – 12.00 Rasmus Hoffmann, Hannes Kröger
(European University Institute, Florenz)
Konzepte und Operationalisierung des sozioökonomischen Status für die Untersuchung sozialer Unterschiede in der Gesundheit

 

12.00 – 12.30 Rolf Müller, Wolfgang Voges
(Universität Bremen)
Erhöhtes Krankheitsrisiko durch Hartz IV als Ergebnis ungleicher Erwerbsverläufe

 

12.30 – 13.00 Ann-Christin Renneberg (Universität Hamburg) Gesundheitliche Ungleichheit bei Müttern – Zur Rolle von Erwerbsarbeit und institutionellen Rahmenbedingungen in Europa

 

13.00 – 13.30 Anne Busch-Heizmann, Elke Holst
(Universität Hamburg)
"Auswirkungen von Arbeitsbelastungen und beruflicher Anerkennung auf die Gesundheit: Unterschiede nach der beruflichen Position und nach Geschlecht"

 

13.30 – 14.30 Mittagessen

 

14.30 – 15.30 Posterrundgang: Neue Perspektiven: Theorie und Empirie gesundheitlicher Ungleichheit
  Tilmann Brand, Ingeborg Jahn
(Universität Bremen)
Intersektionalität als Konzept zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten: Möglichkeiten und Grenzen

 

  Dorothea Boehr
(Universität Siegen)
„Abwarten und Tee trinken?“ Erste Ergebnisse aus der HEALSEE Studie zum Einfluss des sozialen Netzwerks auf das Gesundheitsverhalten bei leichten Symptomen

 

  Heiko Hoffmann
(Evangelische Hochschule Freiburg)
Agency und soziale Netzwerke von Menschen mit Borderline-Diagnose

 

  Sylke Sallmon
(Senatsverwaltung f. Gesundheit und Soziales, Berlin)
Sozialräumliche Präsentation einkommensarmer Lebenslagen bei Erwerbsminderung und Pflegebedürftigkeit

 

  Judith Kaschowitz, Martina Brandt
(TU Dortmund)
Gesundheitliche Auswirkungen von Pflege in Europa

 

  Katharina Seebaß
(Universität Erlangen)
Who cares about the care giver? Der Einfluss von informeller Pflege auf das Wohlbefinden der pflegenden Person im familiären Kontext

 

15.30 – 16.00 Kaffeepause 2

 

16.00 – 18.00 Session 2: Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheit
16.00 – 16.30 Nico Vonneilich
(Universität Hamburg)
Was können soziale Netzwerke zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten beitragen? Aktueller Stand und Forschungslücken

 

16.30 – 17.00 Lea Ellwardt, Theo van Tilburg, Marja Aartsen
(Universität Köln, Universität Amsterdam)
Which types of personal networks relate to survival in late adulthood?

 

17.00 – 17.30 Jens A. Forkel, Maureen Grimm
(Hochschule Neubrandenburg)
Solidarität durch Nähe? Soziokulturelle Resilienzfaktoren in dörflichen Gemeinschaften.

 

17.30 – 18.00 Irene Moor, V. Lorant, K. Rathmann, T.-K. Pförtner, A.E. Kunst,
M. Richter und die SILNE group
(Universität Halle, Institute of Health and Society, Brüssel)
Das Rauchverhalten im Jugendalter: Eine soziale Netzwerkanalyse in 6 europäischen
Ländern (SILNE)

 

Freitag, den 29. Mai 2015

9.00 – 9.45 Hannes Kröger, Rasmus Hoffmann
(European University Institute, Florenz)
Ein Schema zur Evaluation von Theorien gesundheitlicher Ungleichheit im Lebenslauf und deren empirisch-methodischen Umsetzung

 

9.45 – 10.00 Kaffeepause 1

 

10.00 – 11.30 Session 3: Sozioökonomische Aspekte von Gesundheit
10.00 – 10.30 Hilke Brockmann
(Jacobs University Bremen)
How to manage your cancer to avoid household decline? A European comparison of social inequalities among the population with cancer

 

10.30 – 11.00 Johannes Stauder, Tom Kossow
(Universität Heidelberg)
Krankenversicherung und gesundheitliche Ungleichheit: Warum sind Privat-Versicherte gesünder?

 

11.00 – 11.30 Andreas Klocke, Sven Stadtmüller
(Frankfurt University of Applied Science)
Soziales Kapital und Gesundheitsverhalten im Kindes- und Jugendalter

 

11.30 – 12.00 Mittags-Imbiss

 

12.00 – 14.00 Session 4: Lebenslaufperspektive gesundheitlicher Ungleichheit
12.00 – 12.30 Sebastian Günther, Irene Moor und Matthias Richter
(Universität Halle)
Die Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten im Erwachsenenalter – eine Lebenslaufperspektive mit Daten des SOEP

 

12.30 – 13.00 Christine Hagen,
Ralf K. Himmelreicher
(Deutsches Zentrum für Altersfragen Berlin, FU Berlin)
Nivellieren psychische Erkrankungen sozialstrukturelle Unterschiede bei Übergängen in Erwerbsminderungsrente?

 

13.00 – 13.30 Janina Söhn, Tatjana Mika
(Universität Göttingen, DRV)
Krankheit und soziale Ungleichheit im Lebenslauf: das Risiko einer Erwerbsminderung und seine erwerbsbiographische Vorgeschichten

 

13.30 – 14.00 Manuela Pfinder
(Universität Bremen)
Effect of Maternal Educational Level on Offspring’s
Educational Attainment: Role of Prenatal Exposures

 

14.00 – 14.15 Abschlussworte